Offener Brief der Bürgerinitiative Gegenwind-Ulfenbachtal an den Bürgermeister und die Mitglieder des Gemeinderats der Gemeinde Wald-Michelbach

Sehr geehrter Herr Bürgermeister, sehr geehrte Damen und Herren Gemeindevertreter, mit größter Besorgnis müssen wir zur Kenntnis nehmen, dass der Gemeindevorstand unbeirrt die Planungen für einen Windpark auf dem Stillfüssel betreibt. So wurde bekannt, dass wohl noch vor der Sommerpause eine Entscheidung im laufenden Ausschreibungsverfahren fallen soll. Wir sind besonders enttäuscht darüber, dass entgegen der Ankündigungen bei der Bürgerversammlung im Juni vergangenen Jahres zu keiner Zeit das Gespräch mit uns gesucht, sondern die Entscheidungen vielmehr im kleinen Kreis gefällt und nun in aller Eile durchzusetzen versucht werden. Vor dem Hintergrund aktueller Entwicklungen in der Bundespolitik wie etwa der Reform des Erneuerbare Energien-Gesetzes (EEG) wie auch auf kommunaler Ebene (hier vor allem der Verzicht der Energiegenossenschaft Odenwald auf ähnliche Vorhaben um Beerfelden zu nennen) ist dies für uns wenig verständlich. Wir erlauben uns daher, Sie nochmals öffentlich auf die nachfolgenden Fakten hinzuweisen, die wir schon mehrfach im Gespräch mit Vertretern der Gemeinde vorgebracht haben:
Beim Bau von Windkraftanlagen sind öffentliche Belange wie Naturschutz, Denkmalschutz, Eigenart der natürlichen Landschaft und ihres Erholungswertes sowie die Gesundheit der darin lebenden Menschen zu berücksichtigen. Die bisherigen Voruntersuchungen sind vergleichsweise oberflächlich, lassen aber bereits erkennen, dass z. B. eine Beeinträchtigung des Gewässerschutzes nicht auszuschließen ist. Darüber hinaus müssen noch weiter reichende Beeinträchtigungen in Bezug auf die Schutzgüter Landschaftsbild, Flora, Fauna, Tiere, Menschen und Kulturgüter angenommen werden.
Laut des Raumordnungs-, bzw. Landesentwicklungsplan ist vor der Genehmigung zu überprüfen, ob die Windhöffigkeit für den Betrieb von WKA ausreicht. Dem „Sachlicher Teilplan Erneuerbare Energien „ des Regionalplans Südhessen liegen Windertragsprognosen des TÜV Süd zugrunde. Solche Prognosen beruhen nicht auf realen Messungen, sondern lediglich auf Hochrechnungen, welche die topographischen Gegebenheiten nicht berücksichtigen und sich häufig als unrealistisch erwiesen haben.
Als Bürgerinitiative mit begrenzten finanziellen Mitteln haben wir in unmittelbarer Nähe zum geplanten Standort „Stillfüssel“ eine mehrmonatige Messung durchführen lassen. Deren Ergebnisse können als Stichprobe angesehen werden, die mit Messdaten aus anderen meteorologischen Erhebungen über längere Zeiträume hinweg korreliert wurden, um die im Flächensteckbrief „Kartenausschnitt Vorranggebiet Nummer 25“ ausgewiesene Windhöffigkeit von 5,75 – 6,75 m/s (140m ü. Grund) zu validieren. Für den Erhebungszeitraum hat sich eine mittlere Windgeschwindigkeit V2 von 4,3m/s (108m ü. Grund) bzw. 4,5m/s (140m ü. Grund) ergeben. (siehe Grafik) Die Ergebnisse dieser Stichprobe lassen erhebliche Zweifel an der Tauglichkeit des TÜV-Windatlas als Planungsgrundlage aufkommen. Weitere reale Messungen (z. B. in Beerfelden-Rothenberg und Birkenau) sowie historische Daten aus verschiedenen Quellen bestätigen, dass eine Windhöffigkeit von 5,75 – 6,75 m/s wie im Flächensteckbrief(Vorranggebiet Nr. 25) zugrunde gelegt wird, als mittlere Windgeschwindigkeit in der Realität nicht nachgewiesen werden kann.
Des Weiteren ist dokumentiert, dass die ausgewiesenen Vorranggebiete Südhessen (Odenwald) Schwachwindgebiete sind, bei denen an ca. 100 Tagen/Jahr mit Windgeschwindigkeiten von weniger als 2 m/s. Dies würde nicht einmal zum Anlaufen der geplanten Windkraftanlagen ausreichen. Auch der BUND, dem sicher keine Voreingenommenheit gegenüber der Windenergie unterstellt werden kann, kam bei einer Messung in einem nahe gelegenen Vorranggebiet nur auf eine Windgeschwindigkeit von 3,6 m/sec.
Bei Windenergieanlagen ist der planerische Optimismus der Vergangenheit einer Ernüchterung gewichen, zumal frühere Ertragsprognosen mit prognostizierten Windhöffigkeiten nicht erzielt werden konnten. So zeigt eine Untersuchung, die Werner Daldorf an mehr als 120 Windparks durchführte: „Entscheidend für die durchweg geringeren Erträge ist die systematische Überschätzung der Windstärke. In der Anfangszeit rechnete man mit einem Windindex, der spürbar überhöht war“. „Schlechte Praxiserfahrungen, sind als Kritik an Planern und Betriebsführern zu verstehen, die auch an schlecht laufenden Parks oft gut verdienen“. [Werner Daldorf: Praxiserfahrungen mit der Wirtschaftlichkeit von Bürgerwindparks in Deutschland, Bundesverband Windenergie e.V. 2013]

Die Bürgerinitiative Gegenwind Ulfenbachtal fordert daher:

  • ein „großes“ Genehmigungsverfahren mit Umweltverträglichkeitsprüfung und Öffentlichkeitsbeteiligung für die derzeit beim Regierungspräsidium Darmstadt vorliegenden Anträge in den Gemarkungen Wald-Michelbach (Stillfüssel und Flockenbusch),
  • die Überarbeitung des Regionalplans Südhessen, da dieser in wesentlichen Teilen sachlich unbegründet und unvollständig ist, sowie übergeordnete Planungszusammenhänge nicht ausreichend berücksichtigt sind,
  • Abschläge von mindestens 15 % auf die vom TÜV-Süd angegebenen Windprognosen, da diese real in den Berg- und Tallagen des Odenwaldes nicht zutreffen und bei Antragstellung reale Windmessungen über ein Jahr durch neutrale, entsprechend akkreditierte Gutachterbüros am tatsächlichen Standort,
  • die Einbeziehung von Schall- Messungen (Infraschall) in die TA-Lärm,
  • vor der Ausweisung von Vorrangflächen zu erstellende, umfangreiche artenschutzrechtliche Untersuchungen durch neutrale Gutachterbüros, so dass sich die Planungen nicht nur auf Voruntersuchungen beziehen,
  • Einbeziehung von Visualisierungen der optischen Wirkung der geplanten Windkraftanlagen bereits in der Planungsphase,
  • die Erstellung eines auf realen Messungen fußenden (s. oben) Windgutachtens durch ein neutrales, anerkanntes und akkreditiertes Gutachterbüros, da es für Ihre Entscheidung von ausschlaggebender Bedeutung sein muss, ob am geplanten Standort tatsächlich ausreichend Wind vorherrscht. Eine Entscheidung auf Basis Ertragsprognose nach dem Prinzip Hoffnung ohne reale Grundlage wäre mindestens fahrlässig.

Wir weisen vorsorglich hin, dass wir im Falle einer Genehmigung geeignete rechtliche Schritte einleiten werden, denn wir sind nicht gewillt, der bestenfalls gedankenlosen Zerstörung unserer Umgebung tatenlos zuzusehen.

Wir hoffen die Visualisierung der Windräder und deren Wirkung auf Wald-Michelbach, insbesondere Schönmattenwag, wird auch Sie liebe Mitbürger dazu bewegen uns zu unterstützen. Jetzt ist die Zeit um sich bemerkbar zu machen. Wer jetzt schweigt, erklärt sich damit automatisch einverstanden. Was können Sie tun? Machen Sie sich selbst ein Bild! Besichtigen Sie beispielsweise die nicht ganz so hohen - im Vergleich zu den um Wald-Michelbach geplanten - und dennoch weithin sichtbaren Anlagen im Mossautal.
Berücksichtigen Sie dabei zudem die im Ulfenbachtal noch nachteiligeren topographischen Gegebenheiten. 200 Meter hohe, das Landschaftsbild verschandelnde Investitionsruinen im Überwald würden dafür sorgen, dass Sie sich selbst ein Denkmal setzten, durch welches Sie der Nachwelt sicher nicht in Erinnerung bleiben wollen.
Bitte bedenken Sie, welche erheblichen Belastungen, für Gesundheit und Lebensqualität durch die geplante flächendeckende Aufstellung von Windkraftanlagen entstehen würden. Insbesondere für die Bewohner der beiden Ortsteile von Schönmattenwag, aber auch in Siedelsbrunn und in der Kerngemeinde Wald-Michelbach, wo man sich nicht der Illusion hingeben sollte, die Masten seien von dort unsichtbar. Diese fatale Politik - egal von welcher Partei sie betrieben wird - bringt die Zerstörung von Natur, Landschaft, Tier und Mensch mit sich.
Als Mitglieder des Gemeinderats sind Sie nicht den wirtschaftlichen Partikularinteressen der Windkraftlobby verpflichtet, sondern der Allgemeinheit. Viele besorgte Bürger erwarten von Ihnen, den an Irrtümern und Katastrophen reichen Weg bei der Einführung dieser Technologie nicht zu beschreiten und Ihre Position am Wohl und Wehe der Menschen dieser Gemeinde auszurichten.

Auch in Siedelsbrunn und in der Kerngemeinde Wald-Michelbach, werden die Masten zu sehen sein.

ERNEUERBAR KOMM „Gut versorgt und dazu noch reich“

Ein angenehmer netter Zeitgenosse Schorsch Stillschweiger. Ich fragte ihn: "Sag mal macht es dir nichts aus, wenn unser schöner Odenwald mit diesen drehbaren Gipfelkreuzen übersät wird“ Mit was? er zuckte mit den Schultern. „ Na ja , die Zufallsgeneratoren, die gelegentlich Strom liefern“. Verdutzt fragte er:“ Wieso manchmal? Ich habe immer Strom genau wie mein Nachbar, der braucht den Strom für die Melkmaschine“

Es wird z.Zt. mit missionarischem Eifer versucht Politikern und kommunalen Entscheidern zu suggerieren: Der wirtschaftliche Himmel hängt in eurer Reichweite, wie eine Wurst vor der Nase, ihr müsst nur zugreifen.

Nach dem Motto: "Baut eine Tankstelle, die Straße kommt bald". Fehlt der Netzanschluss, sollen Windparkbetreiber Entschädigungen für den Strom bekommen, den sie nicht verkaufen können. Die neuste glänzende Idee, werden Anlagen und Netze nicht termingerecht fertig sollen Stromkunden dafür haftbar gemacht werden.

Wald-Michelbach ist auf eine Goldader gestoßen. Der Online - Energie - Rechner liefert für W-M das Potential von 41 Windrädern auf der Basis von bis heute keineswegs gesicherten Windgeschwindigkeiten.

Der Umweltdezernent im Heppenheimer Landratsamt, Matthias Schimpf, mag sich keine 140m hohe Windräder an den Hängen entlang der Bergstraße vorstellen. (MorgenWeb 14.11.2012) Dahinter in Wald-Michelbach gleichwohl . So war auf der 1.Teilregionalkonferenz (Region Odenwald) zu hören, dass man hier Windparks ohne Höhenbeschränkung zulassen will.

Nur, aufgrund der Geländehöhe der Standorte (500m) und der Höhe der Anlagen von über (200m), ergibt sich eine erhebliche Fernwirkung. Sichtweiten über 30km . In alle Himmelsrichtungen würden die Anlagen das Landschaftsbild beherrschen. Bergstraße, Heidelberg, Rhein-Neckar-Kreis, Tromm, Grasellenbach.

Wem gehört eine Landschaft? Wer hat das Recht den öffentlichen Raum so zu verunstalten? Der Gebietscharakter von Wald-Michelbach und den umliegenden Gemeinden soll massiv verändert werden. Natürlich gibt es Restriktionen wie der Schutz bedrohter Tierarten, das Prädikat Weltkulturerbe oder Geopark. Sie greifen an Orten wo die Reichen oder solventen Investoren unter sich sind. „Die werden gut versorgt und noch reich“.

Bürger, Besucher, Wanderer, die unsere Heimat als Erholungsraum lieben und schätzen, haben keine so starke Lobby. Schon gar nicht die Bewohner von Schönmattenwag.

Der Landesbetrieb Hessenforst , Leiter Michael Gerst in der FAZ 16.11.2012 „Wir werden uns nicht selbst an kommunalen oder regionalen Energiegesellschaften beteiligen“. Zudem wird der Landesbetrieb nicht gegen den Willen umliegender Kommunen in seinen Wäldern Rotoren aufstellen lassen, auch wenn ihm dadurch stabile Einnahmen über eine Laufzeit von 20 Jahren entgehen.

Vom Winde verweht.

Vom Winde verweht. Neulich, in der Fußgängerzone lief mir Ronny Raffke über den Weg. „Hallo Ronny,alter Renditefuchs, warum so eine finstere Mine? "Sind die Aktien im Keller?" fragte ich besorgt. Freund Ronny gibt Geld und will es Ertragreich zurück. "Komme gerade von meinem Steuerberater. Der sagt bei den im Augenblick üblichen Zinsen von 1%, sind Angebote mit einer 7% Rendite sehr riskant."Je höher die Risikoprämie, desto wahrscheinlicher auch ein Totalausfall". "Aber Du hast doch einiges Geld in Beteiligungen an Windparks gesteckt". "Genau, habe leider erst jetzt von meinem Berater und aus der Presse weitere Details erfahren". Komm erzähl mal: "Es gibt bei diesen Projekten Beteiligte die verdienen ihr Geld unabhängig vom wirtschaftlichen Erfolg der WKA : "Projektentwickler, Gutachter, Planer, Windrad- Hersteller, Fundamenthersteller, Kranverleiher, Straßenbaufirmen, Versicherer, Finanz- und Vertriebsfirmen, Rechtsanwälte und Steuerberater". Mittlerweile gibt es eine Liste der Betreiber die in Konkurs sind. Der Wind ist der einzige Produktionsfaktor, der den Energieertrag erzeugt. Ein Betriebsjahr hat 8760 Stunden. Die mittlere Anzahl Vollaststunden(VLh) der deutschen Windkraftwerke betragen gerade mal 1400.Im Odenwald werden es noch weniger sein. Es ist ein garantiertes Verlustgeschäft. Also, wenn das alles so ein tolles Geschäftsmodell wäre, würden denen die Banken nachlaufen und sie könnten das zu 2,5% Zins finanzieren. "Mensch, Ronny", ich konnte ihn kaum bremsen und sagte:"Deshalb möchte man den Bürger mitnehmen", wie es so schön heißt. „Wer in ein Bürgerwindrad im Odenwald Geld investiert muss schon heroische Gründe haben. Immer wenn man bei solchen Projekten die Bürger mit ins Boot holt, droht das Boot zu kentern“. So mein Einwand, und weiter, „Genuss-Scheine haben wenig Rechte. Es besteht das Risiko, dass die Rückzahlung der Anteilscheine gänzlich ausfällt, so dass der Anleger sein eingesetztes Kapital verliert". TOTALVERLUST."Wir haben genügend Teilzeitenergie die es zu verteilen gilt. Noch mehr davon, ohne Vollzeitenergie als konstante Größe, macht keinen Sinn". Ich wollte ihm gerade einen von den Windbeuteln die ich zuvor beim Bäcker gekauft hatte anbieten, als unweit ein Straßenmusikant „Blowin in the Wind" zu singen anfing. „Der Kerl nervt", brummte Ronny und warf einen verächtlichen Blick auf den Musiker. "Hier nimm", ich griff in meine Einkaufstasche, ein 13% Genuss-? ....... "Schein" unterbrach er mich sofort. Einen Augenblick sah ich Euro-Zeichen in seinen Augen aufblitzen. "Nein".....Ich überreichte ihm eine Flasche Rotwein Chateau Grand Moulin.

Windpark „Im Stenges“

Der Bürgerinitiative von Birkenau bin ich dankbar und gratuliere zu diesem sehr informativen Abend.
Endlich haben auf der Bürgerversammlung in Hornbach am 28.06.2012 einmal ausgewiesene Experten die Fragen zur Wirtschaftlichkeit von Windkraftanlagen im Odenwald erklärt. Die Herren Johannsen und Impresa haben anhand von Daten und Fakten klar und deutlich erläutert, dass sich Windparks in unserer wunderschönen Landschaft nicht rentieren. Dennoch konnte man am Donnerstag den 05.07.12 in der „OZ“ von einem Nutzungsvertrag zwischen der Gemeinde mit den Stadtwerken Viernheim lesen. Solange der Subventionswahnsinn die Goldgräberstimmung weiter anheizt, können selbst Tatsachen manche Kreise nicht davon abhalten, solche unsinnigen Projekte durchzudrücken. Es ist jedem klar, dass wir in Sachen Energie umdenken müssen. Solange die Speicherkapazitäten nicht vorhanden sind, Verteilernetze fehlen, Kraftwerke nicht auf den neuesten Stand der Technik gebracht werden,kurz ein tragfähiges Konzept fehlt, ist es ein Irrsinn unsere Landschaft, insbesondere die Wälder, zu verbauen. Ich bin dafür erneuerbare Energien nicht weiter in diesem unhaltbaren Umfang zu subventionieren. Bei so einem miserablen Effizienzgrad würden Investoren, ohne Subventionen, niemals dieses Risiko eingehen. Der Steuerzahler und Verbraucher kann ja fast beliebig zur Kasse gebeten werden. Die optimistische Auffassung vom Fortschritt mit Windparks verwandelt sich bundesweit in einen Alptraum.

Technik die begeistert -Windräder in den Wäldern-

Neulich traf ich meinen alten Freund Waldemar Windbeutel (WW). Ein Technikfreak. Er schilderte mit Begeisterung: „Wir können Fundament für die Windräder Von 25m Durchmesser und 10m Tiefe gießen, je nach dem, auch Pfahlfundamente bis 30m tief in den Boden rammen. 3000m³ Beton, ok, etwas weniger, 100t Stahl muss auch hinein. Moderne 4-achsige LKW-Betonmischer liefern 10m³. Der 30t-Diesel kann leider bei 10% Steigung nicht voll beladen werden sonst läuft der Beton hinten heraus. Es müssen also nur 300-400 LKW-Lieferungen in den Odenwald gebracht werden. Pro Windrad. Alles kein Problem. Dafür legt man breite asphaltierte Wege an. Fockenbusch/Stillfüssel sind zwar ausgewiesene FFH-Gebiete, aber wir machen das so, dass weder Mensch noch Tier etwas merken. Den Kran für die Betonelemente, um den Turm zu stapeln, stellen wir locker in den Wald. Tieflader bringen die Teile auf die 500m hohen Bergrücken. Und das Zeug hält ewig. An der Atlantikküste stehen die Bunker auch noch. Wer denkt da an Rückbau. Gras drüber“. Das ist doch übertrieben !? So mein Einwand. WW: „Sei nicht so kleinlich in diesem Geschäft macht man das so. Da sind fast alle Prognosen wie Wirtschaftlichkeit, Windhöffigkeit und Windstärke zu optimistisch. Unsere Politiker und Entscheider kennen sich damit bestens aus. Hochinteressant wenn man in die Details geht. Es gibt schon Windräder mit einer Narbenhöhe von 150m gesamt 240m hoch. Ohne Getriebe. Die bisherigen haben noch welche und viele müssen  nach 8-10 Jahren ausgetauscht werden. Das kostet im Moment noch ca. 350000€ aber die Technik ist schon geil. Was wir so alles können in unseren Wäldern. Ich bin begeistert“. Mich macht es traurig, antwortete ich ihm. Als wir uns verabschiedeten sagte er noch: „Lass uns mal die wirtschaftliche Seite von unserem Freund Ronny Raffke erklären. Der sagt ein tolles Geschäft – ohne Risiko.

Das nächste mal.